Gisonenpfad


Vorzeitliche Siedlungsspuren am Wegesrand deuten an, was sich am höchsten Punkt des Weges mitten im urigen Buchenwald bestätigt: Hier haben die Gisonen ihre Burganlage errichtet, die bis 1248 bewohnt wurde. Die Namenspaten dieses Weges, die Grafen von Giso, waren eines der mächtigsten Grafengeschlechter des 11. und frühen 12. Jahrhunderts und als Besitzer der Burg Hollende bekannt. Nach dem Tod von Graf Giso IV. 1122 fällt die Burg an das Erzstift Mainz, bis sie schließlich 1248 von der Tochter der Heiligen Elisabeth, Sophie von Brabant, zerstört wird. Über Wiesen und Felder verlaufend verbindet der Gisonenpfad hessische Vergangenheit mit heutiger Dorfkultur – ein Besuch des Wetteraner Ortsteil Amönau lohnt sich! Das Dorf der Brücken beeindruckt mit liebevoll sanierten Fachwerkhäusern am Ufer der Treisbach. Ganz in diesem Sinne sollte man auch einen Abstecher zur Schönen-Aussicht- Hütte nicht verpassen: Eine Rastmöglichkeit mit Blick auf das Lützlergebirge mit der Sackpfeife (674 m) und dem Arennest (592 m).

 

Eigenschaften des Wegverlaufs

Gisonenpfad
mittel
3:45 h
13,5 km
315 m
315 m



Quelle Lahntal Tourismus Verband e. V. · Autor: Armin Feulner

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