Semendiskapelle

Seesbach · Naheland

Der Mainzer Erzbischof Willigis (975 -1011) erwarb bei dem Dorf Semendisbach Land und ließ darauf eine Kapelle erbauen. Die Semendiskapelle ist neben der "Gehinkirche" in Auen eine der ältesten Kirchen in der Region. Um das Jahr 1250 wurde das Schiff der Semendiskapelle neugebaut und die Malerein im Chor ausgeführt, die bei der Restaurierung im Jahre 1970 freigelegt worden sind. Im 11. und 12. Jahrhundert gehörte Seesbach zum Kloster Disibodenberg im Bistum Maiz. In einer Urkunde vom 01. September 1277 ist in einem Verzeichnis Seesbach als Besitz des Grafen Heinrich von Sponheim aufgeführt. Die unter Denkmalschutz stehende Kapelle kann auf Anfrage besichtigt werden. Karl Zeppezauer macht nach entsprechender Voranfrage Führungen in der Kapelle: Tel. 06754 / 1325.

Semendiskapelle