Marmorsaal Bad Ems

Bad Ems · Lahntal

Der Marmorsaal ist eines der architektonischen Highlights im historischen Kurviertel von Bad Ems, das seit 2021 zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört. Zusammen mit dem Kurtheater und der Spielbank bildet er das Kursaalgebäude, dem prachtvollen Bau direkt am malerischen Ufer der Lahn.

Der 1836-39 errichteten Marmorsaal wird auch gerne „Klein Rom“ genannt. Das Vorbild des prächtigen Saals mit seinen Wandmalereien und den Säulen aus Lahntal-Marmor ist die Renaissance-Villa Farnesina am Tiber in Rom. Die Pläne für den Festsaal von Bad Ems lieferte der Königlich Bayerische Bauinspektor Johann Gottfried Gutensohn. Der Komponist Jacques Offenbach arbeitete ganze 12 Jahre als Konzertmeister in Bad Ems. Viele seiner Werke wurden hier im Marmorsaal uraufgeführt. In dieser Zeit entstanden auch Teile seiner wohl berühmtesten Operette "Orpheus aus der Unterwelt". Über Bad Ems schrieb der Komponist: "Ich gestehe, dass ich für Ems eine ganz besondere Vorliebe habe“, Nicht nur, dass es die Quelle meiner Gesundheit ist, es regt in mancher Hinsicht auch meine schöpferische Phantasie an."

Erbaut wurden große Teile des Marmorsaals aus einem ganz besonderen Baustoff, dem Lahn-Marmor. So wurde der Kalkstein genannt, der rund 40 Kilometer nördlich direkt am Fluss im großem Stil abgebaut wurde. Lahn-Marmor ist überall in der Welt in punkvollen Bauten zu finden, so auch im Empire State Building in New York. 


Die „Kult(ur)stätte“ Marmorsaal ist noch heute die Bühne für große kulturelle Events. Ferner ist der Marmorsaal eine überaus beliebte Location für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten.





Marmorsaal Bad Ems


Kursaalgebäude, Bad Ems
Römerstraße 8
56130 Bad Ems

Web: https://staatsbad-badems.de/
E-Mail: sbbe@staatsbad-badems.de
Tel.: (0049)2603973-0

Öffnungszeiten:

Montag 14:00 - 17:00
Dienstag 14:00 - 17:00
Mittwoch 14:00 - 17:00
Donnerstag 14:00 - 17:00
Freitag 14:00 - 17:00