Durchatmen im Land der sanften Hügel und tiefen Maare


Schwimmen in einem Maar, das ist erfrischend anders. An der Oberfläche ist das Wasser warm, gleich darunter überraschend kühl. Selbst im heißesten Sommer. Die Tiefe macht‘s. 21 Meter misst sie im Schalkenmehrener Maar. Es ist das größte der drei Dauner Maare und eines der wenigen, in dem Baden erlaubt ist. Denn die blauen Augen der Vulkaneifel stehen unter Naturschutz. Um ihre Entstehung ranken sich viele Sagen.

Im Totenmaar soll ein Schloss samt seiner Herrin versunken sein, weil diese so garstig war. Dem gräflichen Gatten blieb aber sein Kind. Er fand es in einer Wiege im Wasser, unversehrt. Tatsächlich entstanden die Maare durch gewaltige Explosionen, vor mindestens 20.000 Jahren. Und richtig heißt das Totenmaar Weinfelder Maar. Schon den Kelten war es ein Lieblingsplatz. „Am Weinfelder Maar ist die Atmosphäre mit der kleinen Kapelle am Kraterrand und den dort freilaufenden Eseln fast schon magisch. Es ist einfach eine Idylle, die Ihresgleichen sucht und zu jeder Jahreszeit die Besucher verzaubert“, verrät Vera Merten, die die Urlaubsregion GesundLand Vulkaneifel leitet.

Wanderer über dem Weinfelder Maar, Eifel

Wanderer im Sonnenaufgang über dem Weinfelder Maar, Eifel

Sie gibt noch einen Tipp mit auf den Weg: „Wer schon am Weinfelder Maar ist, sollte auch hinauf zum nahegelegenen Dronketurm. Von dort ist die Aussicht auf Daun und sein Umland atemberaubend“. – Das Inferno, das der Geburt dieser einzigartigen Landschaft mit ihrem rauen Charme vorausging, wird im Eifel-Vulkanmuseum in Daun lebendig. Mit Rums und Rauch. Ein großer Spaß für Wissensdurstige.

Ausblick vom Dronketurm auf dem Mäuseberg, Eifel

Wanderer genießen den Ausblick vom Dronketurm auf dem Mäuseberg, Eifel

Noch viel weiter zurück, bis zum Urknall des Universums, führt der Kosmosradweg. Ganz ohne Rums und ganz gemütlich, mit Start im Kurpark Daun, dem Kraftquell für Körper und Geist im Hier und Jetzt. Die klassische Kneipp-Kur, der moderne Trimm-Dich-Pfad und die erfrischende Dunaris-Heilquelle sind geschaffen für Urlauber, die richtig durchatmen und wieder in Schwung kommen wollen. Zum Beispiel für einen Besuch im Kurort Manderscheid. 

Manderscheid hat einen Kurpark – und zwei Burgen. Im Mittelalter wohnte es sich dort gefährlich, weil sich die Herren der Ober- und der Niederburg, der Kurfürst von Trier und der Herzog von Luxemburg, fortwährend bekriegten. Heute ist die Stadt an der Lieser genau wie Daun ein Refugium für ruhesuchende Wellness-Gäste. Außer, es ist Burgenfest: Ein tolles Spektakel, das jeden Sommer zehntausende Fans zu den Ritterspielen lockt.

Das ganze Jahr über ein Erlebnis ist der Manderscheider Burgenstieg, der 2020 vom Wandermagazin zum drittschönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde. Kurz, aber konditionsfordernd. Wanderpapst Manuel Andrack nennt diesen Partnerweg des Eifelsteigs sogar Deutschlands schönsten Wanderweg. 

Ein idealer Ort zur inneren Einkehr ist die Abtei Himmerod. Wer hier aber klösterliche Kargheit vermutet, der war nie zum Konzert in der barocken Kirche, der saß nie auf der Terrasse der Klostergaststätte und schmauste Forellen aus eigener Zucht. Herrlich.

Blick auf die Manderscheider Burgen, Eifel

Blick auf die Manderscheider Burgen im Liesertal, Eifel

Die Vulkaneifel ist ein Paradies für Genießer, die auch einmal andere Wege gehen wollen. Wie die HeimatSpur Achtsamkeitspfad Kleine Kyll. Wer sich darauf einlässt, dem flüstert der Fluss: Sei still, lausche. Fühle. Rieche den Wald. Dem weckt die Kyll alle Sinne, dem verstummen hämmernde Gedanken. Und das natürliche Heilklima entfaltet seine volle Wirkung. – Kein Wunder, dass sich die Vulkaneifel auch GesundLand nennt. 

Schalkenmehrener Maar bei Daun, Eifel

Eindrucksvoller Blick auf das Schalkenmehrener Maar bei Daun, Eifel

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