Mainz: Feiern, Fußball, Forschung


Er ist „Man of the Millennium“. Kaum einer hat wie er die Entwicklung der Menschheit geprägt: Johannes Gutenberg war Visionär, Unternehmer, Ingenieur und Erfinder des Druckens mit beweglichen Lettern. Und er ist der berühmteste Sohn der Stadt Mainz. Die Mainzer lieben ihn und haben ihm eines ihrer schönsten Feste gewidmet. Jährlich wird zur Johannisnacht mitten im Sommer vier Tage lang mit Hunderttausenden Gästen gefeiert.

Bei deinem Besuch wirst du schnell feststellen: Feiern können die Mainzer. Auf dem Weinmarkt mit der beliebten „Schlenderweinprobe“ und natürlich närrisch bei der „Fassenacht“. An Rosenmontag kannst du erleben, warum so viele Menschen aus aller Welt zum Mitfeiern kommen. Geschunkelt und gesungen wird traditionell „im Schatten des Doms“, der – mitten in der schönen mittelalterlichen Altstadt – auch hierfür gerne seine Plätze zur Verfügung stellt.

Bist du in Mainz, musst du auf jeden Fall das „Meenzer“ Nationalgericht „Weck, Worscht & Woi“ probieren. Es gehört zu jeder Festausstattung und das liegt natürlich auch an den rheinhessischen Weinbergen, die Mainz umgeben. Rheinhessen ist die größte Weinbauregion in Deutschland. Aus gutem Grund gehört die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt zu den Great Wine Capitals, einem weltweiten Netzwerk exzellenter Weinstädte und ihrer Regionen.

Aber die Mainzer begeistern sich nicht nur für Feiern, „Fassenacht“ und Fußball (Mainz 05!), sondern auch für Forschung. Die Wissenschaftsstadt Mainz beherbergt eine der größten Universitäten Deutschlands und glänzt mit dem Biotechnologie-Unternehmen BioNTech.

Gutenbergstatue vor dem Dom, Rheinhessen

Die zu Karneval verkleidete Gutenbergstatue vor dem Mainzer Dom, Rheinhessen

Goldener Tipp

Gold wert

In Mainz, da sitzt man draußen. Und am liebsten mit einem Gläschen „rhoihessischem“ Wein und einer kleinen Leckerei vor einer der zahlreichen Weinstuben in der Altstadt – in lauschigen Höfen oder auf einem der vielen Plätze, in der beliebten Augustinerstraße oder in stillen Seitengässchen.

 

Was sonst noch glänzt

Zweifelsohne die weltberühmten Fenster von Marc Chagall in der Kirche St. Stephan, das Gutenberg-Museum und die Zeugnisse jüdischen Lebens in der Muttergemeinde der UNESCO SchUM-Städte, des Verbunds der für die mittelalterliche jüdische Geschichte zentralen Städte Mainz, Speyer und Worms.

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