Die drei mystischen Dauner Maare


Es brodelte im Untergrund. Vor Zehntausenden von Jahren lieferten sich die Elemente unter der Eifel-Erde einen erbitterten Kampf. Feuer und Wasser prallten aufeinander, es kam zu gewaltigen Eruptionen und Explosionen. Vulkanschlote öffneten sich und begruben den Boden in ihrer Mitte. Ein Inferno der Erdgeschichte.

Als sich alles wieder beruhigte und der Wasserdampf verschwand, geschah etwas Wunderbares. Ganz allmählich füllten sich die Krater mit Wasser und verwandelten den Magmaschlund in einen mystisch blau schimmernden See. Um die kreisrunden Vertiefungen entwickelte sich eine wunderschöne Landschaft: herrliche Wälder und seltene Naturschätze säumen die Ufer. Die Geburtsstunde der Maare, der zauberhaften Vulkanseen, die heute das Markenzeichen der Region sind.

„Augen der Eifel“ werden sie auch genannt. Drei der schönsten Augen liegen rund um den heilklimatischen Kneippkurort Daun: das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar und das Schalkenmehrener Maar. Die Maare prägen das Gesicht der Landschaft und ziehen die Menschen von nah und fern fast magisch an. Wunder der Natur, die eine beruhigende, kraftspendende Szenerie zaubern.

Das Weinfelder Maar – ebenso wie die beiden anderen Maare – ist ein reines Naturschutzgebiet. Das Dorf, das ihm seinen Namen gab, ist längst verschwunden. Wegen einer uralten Sage, nach der ein versunkenes Schloss auf seinem Grund liegen soll, wird es manchmal auch Totenmaar genannt. Ein knapp zwei Kilometer langer Wanderweg führt um den Maarsee herum, entlang seiner naturbelassenen Ufer und seiner einzigartigen Pflanzenwelt.

Wandern ist überhaupt eine gute Idee in dieser außergewöhnlichen Landschaft. Die HeimatSpur MaareGlück verbindet die drei Dauner Maare mit einem fantastischen Aussichtspunkt in der Mitte: Vom zehn Meter hohen Dronketurm auf dem Mäuseberg hat man das Gemündener Maar tief im Tal im Blick. Nirgendwo sonst liegen die Eifel-Augen so dicht beieinander wie hier rund um die Kurstadt im Herzen des GesundLands Vulkaneifel.

Selfie beim Schalkenmehrener Maar, Eifel

Selfie beim Schalkenmehrener Maar am Maarkreuz, Eifel

Alle drei Dauner Maare haben ihren eigenen Charakter: Ist das Weinfelder Maar vollkommen der Natur vorbehalten, so darf man ins Schalkenmehrener Maar und ins Gemündener Maar eintauchen. Eine Erfrischung in ganz natürlicher Umgebung. Bootfahren und Baden sind hier im glasklaren Wasser erlaubt – schwimmen im Maar ist ein echtes Muss bei einem Urlaub in der Vulkaneifel.

Blick vom Dronketurm auf das Gemündener Maar, Eifel

In die Ferne schweifen mit Blick vom Dronketurm auf das Gemündener Maar, Eifel

Schwimmen im Naturfreibad Gemündener Maar, Eifel

Erfrischung beim Schwimmen im Naturfreibad Gemündener Maar, Eifel

Bis zu 38 Meter tief ist das Gemündener Maar. Dichter Laubwald säumt sein Ufer, die romantische Kulisse für ein Naturfreibad, das dort von Juni bis September seine Pforten öffnet. Das größte der drei Dauner Maare ist das Schalkenmehrener Maar. Es handelte sich dabei ursprünglich um ein Doppelmaar, von dem ein Teil verlandet ist. So ergibt sich dort heute die reizvolle Kombination aus einem mit Wasser gefüllten Trichter und einem Trockenmaar, welches an einer speziellen Flachmoorvegetation zu erkennen ist. Sand-Thymian und Oregano kommen hier ebenso vor wie Waldmeister und Weidenröschen.

Das Weinfelder Maar am Eifelsteig, Eifel

Wanderer auf dem Eifelsteig entlang des Weinfelder Maares, Eifel

Die vielfältige Gastronomie rund um Daun und Schalkenmehren lädt zur Einkehr ein. Dort kann man sich ein kühles Bier oder einen guten Tropfen Wein gönnen, serviert zu hervorragenden regionalen Speisen aus der leckeren Landküche der Eifel. Eine Dauner Spezialität ist auch das Heilwasser aus der Dunaris-Quelle, die im Kurpark Daun sprudelt. Es ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch gut, mit Mineralien aus der Tiefe der Eifelerde und ihren vulkanischen Ursprüngen.

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